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08.11.2005 Ausstellung Aufbruch zu neuen Ufern - Der Künstlergemeinschaft Brücke zum 100. Geburtstag



Ausstellung Aufbruch zu neuen Ufern

Ausstellung Aufbruch zu neuen Ufern -  Der Künstlergemeinschaft Brücke zum 100. Geburtstag
Galerie Helferhaus

Zur Eröffnung am Samstag, 19. November 2005,
19 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Grußwort: Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper
Einführung: Petra Lewey, Städt. Museum Zwickau
Musik: Angela Körner (Alt), Miklós Vajna (Klavier)

Öffnungszeiten:
Dienstags bis donnerstags 17 - 19 Uhr, freitags und
samstags 17 - 20 Uhr, sonntags 14 - 19 Uhr.
24.12. + 25.12.05 sowie 31.12.05 + 01.01.06 geschlossen,
26.12.05 + 06.01.06 geöffnet von 14-19 Uhr
Ausstellungsdauer: 20.11. - 05.02.2006
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro, Kinder und Jugendliche
unter 18 Jahren frei.
Aus Anlass des 100-jährigen Gründungsjubiläums der »Brücke« präsentiert die Galerie der Stadt Backnang eine Auswahl von circa einhundert graphischen Blättern, die unter dem Motto "Aufbruch zu neuen Ufern" steht. Die Ausstellung ist das Ergebnis einer engen Kooperation mit der Galerie Albstadt, Städtische Kunstsammlungen, aus deren Beständen diese Präsentation zusammengestellt wurde. Ergänzt wird die Schau durch einige Leihgaben aus dem Städtischen Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen.
Ministerpräsident Günther Oettinger übernimmt für die Ausstellung die Schirmherrschaft.

Anhand von Zeichnungen und Druckgraphiken stellt diese Ausstellung die wichtigsten »Brücke-Mitglieder« vor. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Holzschnitt. In ihm fanden die »Brücke«-Künstler ihr genuines Ausdrucks-mittel. Der zweite Teil der Ausstellung ist vorrangig der zweiten Expressionistengeneration gewidmet. Hierbei steht die »Dresdner Sezession. Gruppe 1919« im Mittelpunkt, deren bedeutendste Mitglieder Otto Dix und Conrad Felixmüller waren. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die teilweise monumentalen Farbholzschnitte von Otto Lange, der ebenfalls Sezessions-Mitglied war.

Im Jahre 1905 riefen in Dresden Fritz Bleyl, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt, vier Kunstbegeisterte Architekturstudenten, die Künstlergruppe »Brücke« ins Leben. Indem die »Brücke«-Mitglieder neue künstlerische Ausdrucksmittel fanden, revolutionierten sie die Kunstwelt und schufen damit die Basis für einen neuen Stil, den Expressionismus. In den Jahren vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges fand dieser Stil in weiten Künstlerkreisen Widerhall, nach Kriegsende kam es zu einer regelrechten zweiten Blütezeit. Der Expressionismus als Stilerscheinung war um 1925 im Wesentlichen abgeschlossen, seine Nachwirkungen reichen aber bis zum heutigen Tag.
Die Ausstellung wird ergänzt durch ein Begleitprogramm mit einem Lichtbild-Vortrag von Ulla Groha im Backnanger Bürgerhaus (28.11.05, 19.30 Uhr), einem Holzschnitt-Workshop mit Gregor Oehmann (3. und 4.12.05, Anmeldung über die VHS, Tel. 07191 -9667-0) und Führungen durch die Ausstellung (auf Anfrage, Tel. 07191 ? 340700).
Ein Blick in andere Kunstgattungen zeigt zudem den Expressionismus als Epoche in Film, Literatur und Musik. Im Backnanger Filmtheater werden expressionistische Stummfilme mit Live-Klavierbegleitung gezeigt: "Das Kabinett des Dr. Calligari" von Robert Wiene, 1920, am 18.01.2006 20.15 Uhr, sowie "Der Golem" von Paul Wegener, 1920, am 25.01.2006 20.15 Uhr (Eintritt jeweils 6 Euro).
Dem Expressionismus in Musik und Literatur ist ein "Expressionistischer Abend" am 30.11.05 ab 19.00 Uhr im Helferhaus auf der Spur, mit Texten von Georg Trakl, Gottfried Benn, Stefan Heym u. a., vorgetragen von Schülern des Max-Born-Gymnasiums sowie Liedern von Hugo Wolf, Arnold Schönberg und Alban Berg (Alt: Simon Alex-Kummer; Klavier: Miklós Vajna; Eintritt 5 Euro).

Bitte beachten:

Wegen der in den letzten Woche gestiegenen Nachfrage wird die Ausstellung „Aufbruch zu neuen Ufern – Der Künstlergemeinschaft Brücke zum 100. Geburtstag“ bis Sonntag, 5. Februar 2006 verlängert.

Öffentliche Führungen finden jeweils sonntags um 15.00 Uhr mit den Kunsthistorikerinnen Judit Riedel-Orlai (29.01. und 05.02.) beziehungsweise Birgit Langer (22.01.) statt.


Der Eintritt für die Ausstellung beträgt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Die Teilnahme an den öffentlichen Führungen kostet zusätzlich 2 Euro. Des Weiteren werden Führungen für Gruppen und Schulklassen für 30 Euro angeboten.



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