Die Ausstellung kann bis zum 8. Februar 2009 zu folgenden Öffnungszeiten besucht werden: Dienstags bis donnerstags 17 bis 19 Uhr, freitags und samstags 17 bis 20 Uhr, sonntags 14 bis 19 Uhr
An Feiertagen, 24. und 25. Dezember 2008 sowie 31. Dezember 2008 und 1. Januar 2009 bleibt die Ausstellung geschlossen. Am 26. Dezmber 2008 und 6. Januar 2009 sind die Öffnungszeitten von 14 bis 19 Uhr
Der Eintrittspreis beträgt drei Euro für Erwachsene; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Zugang.
Öffentliche Führungen gibt es jeden Sonntag um 15 Uhr zum Preis von drei Euro pro Person zuzüglich Eintritt.
Kinder im Alter zwischen neun und zwölf Jahren können am 6. Dezember von 9 bis 13 Uhr am Workshop „Einfache Drucktechniken“ im Helferhaus teilnehmen. Die Kosten betragen fünf Euro pro Kind. Imbiss und Getränke sind inbegriffen.
Im Rahmenprogramm zur Ausstellung steht unter anderem ein interaktives Picasso-Computerspiel im Foyer des Helferhauses bereit.
Im Backnanger Kino Filmtheater läuft außerdem von 26. bis 28. Januar der Film „Mein Mann Picasso“ mit Sir Anthony Hopkins in der Hauptrolle. Die Altersbegrenzung für diesen Film ist 12 Jahre.
Pablo Picasso (1881 – 1973), der wohl berühmteste Künstler des 20. Jahrhunderts, hat sich während seines gesamten künstlerischen Lebens mit dem Medium der Druckgraphik auseinandergesetzt. Einblicke in das mit über 2000 Arbeiten beeindruckende graphische Werk bietet nun die Ausstellung im Backnanger Helferhaus. Die Stadt Backnang hat sich dazu über 70 Blätter aus der Picasso Plakate- und Druckgraphiksammlung des Kunstmuseums Heidenheim ausgeliehen. Im Gegenzug wird in Heidenheim zeitgleich der Gesamtbestand an Dürer-Graphiken aus der Backnanger Riecker-Sammlung gezeigt.
Im Zentrum der Backnanger Picasso-Ausstellung stehen dabei die Themen Arkadien und Stierkampfdarstellungen, mit denen sich der Künstler über Jahrzehnte hinweg auseinandergesetzt hat. Die Lithographien, Radierungen, Aquatinten und Linolschnitte zeigen Picassos ebenso großzügigen wie virtuosen Umgang mit verschiedenen Drucktechniken. Eine Serie von Aquatinta-Radierungen von 1957 etwa zeigt Stierkampfszenen. Man könnte sie auf den ersten Blick für Tuschezeichnungen halten, so sensibel und handwerklich perfekt sind sie gestaltet, und sie wirken dabei dennoch federleicht, wie flüchtig hingehaucht.
Die Ausstellung zeigt auch einige Plakate aus den fünfziger und sechziger Jahren, die Picasso für das Töpferstädtchen Vallauris entworfen hat. Sie machen sichtbar, wie eng seine Plakate thematisch mit seinem druckgraphischen Schaffen verbunden sind.

