15.12.2008 Stadtwerke Backnang stehen für faire Gaspreispolitik
Wie Backnangs Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Backnang GmbH aus aktuellem Anlass erklärte, gehören die Stadtwerke nicht zu den Gasversorgern, denen die Kartellbehörden eine Reduktion des Gaspreises auferlegt haben.
Vielmehr hat das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg als Landeskartellbehörde das im Februar 2008 eingeleitete Missbrauchsverfahren gerade auch deswegen eingestellt, weil die Stadtwerke im 2. und 3. Quartal eine moderate und stabile Preispolitik verfolgt und die durch den Gaslieferantenwechsel entstandenen Preisvorteile – der bisherigen Praxis der Stadtwerke folgend – an die Gaskunden weitergegeben haben. Die Stadtwerke haben damit also, so Nopper, lediglich die ihnen von ihrem Vorlieferanten in Rechnung gestellten höheren Bezugspreise an ihre Kunden weitergegeben. “Uns blieb gar nichts anderes übrig, als die höheren Bezugspreise weiterzugeben, da ansonsten die Stadtwerke in die Verlustzone geraten wären. Die Stadtwerke Backnang standen und stehen für eine faire Gaspreispolitik.” Durch den von den Stadtwerken Backnang vollzogenen, mit geringeren Bezugspreisen verbundenen Gas-Lieferantenwechsel konnte die Gaspreiserhöhung für die Kunden im Verlauf des Jahres 2008 auf niedrigerem Niveau gehalten werden. Ohne den Lieferantenwechsel durch die Stadtwerke wäre die Gaspreiserhöhung im Jahr 2008 deutlich stärker ausgefallen. Aufgrund der gefallenen Ölpreise und der in deren Folge auch fallenden Gasbezugspreise werden die Stadtwerke zum 1. Januar 2009 ihren Gaspreis um brutto 0,6 Cent/KWh reduzieren.
