Blockflöte

Zur Geschichte der Blockflöte
   
Die Blockflöte hat ihren Namen von dem Block oder Kern, der in ihrem Schnabel sitzt. Seit dem 16. Jahrhundert wurde sie in verschiedenen Größen gebaut. Im 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts war sie ein sehr beliebtes Instrument, was sich sich an der Vielzahl der teilweise sehr anspruchsvollen Literatur zeigt. Mitte des 18. Jahrhunderts verlor sie an Bedeutung und wurde durch die Querflöte abgelöst, die einen kräftigeren Klang als die Blockflöte hat. Erst ab 1920 wurde die Blockflöte zunächst als Hausmusikinstrument wieder entdeckt. Inzwischen hat sie sich längst wieder einen Platz auf den Konzertpodien der Welt erorbert. kann man Blockflöte spielen lernen.
  
Auf der Sopranblockflöte oder C-Flöte, die immer noch am häufigsten gespielt wird, ist der Einstieg schon im Vorschulalter möglich. Das Instrument kann auch in größeren Gruppen erlernt werden. Die Anschaffungskosten betragen für die günstigsten Modelle aus Plastik etwa 20 Euro.Etwas teurer sind Kombimodelle aus Plastik und Holz oder Vollholzflöten.

Man sollte allerdings immer bedenken, dass die Blockflöte kein leicht zu bedienendes „Spielzeug“ ist. Vielmehr erfordert sie schon von Anfang an einiges an feinmotorischer Koordinationsfähigkeit.

Etwa im Alter von 9 Jahren kann man auf die etwas größere Altblockflöte umsteigen. Da dort jeder Ton anders gegriffen wird als auf der Sopranblockflöte, kann das für die Kinder wieder ein spannendes neues Lernerlebnis sein.

Wer Sopran- und Altblockflöte spielen kann, ist neben dem solistischen Spiel  auch bestens gerüstet, in einem Blockflötenensemble oder gar in einem der immer beliebter werdenden Blockflötenorchester mitzuspielen. Denn obwohl die Instrumente dort viel größer sind, ist die Griffweise dort die gleiche.

An der Backnanger Jugendmusikschule gibt es für Grundschüler, die schon etwa 2 Jahre Unterricht hatten, die Möglichkeit, im Spielkreis mitzuwirken.

Schüler ab der 5. Klasse, die Sopran- und Altflöte beherrschen, können im Blockflötenensemble mitspielen.

Lehrer: Sabine Baumert, Marion Kölz, Katrin Pfeiffer, Elisabeth Pirner, Gregor Steer