Unterrichtsangebot

Die Violine und die Familie der Streichinstrumente

 

Die Wiege der Violine ist in Italien. In der kleinen Stadt Cremona, am Ufer des Po, unweit von Mailand, lebten um das Jahr 1700 Geigenbaufamilien, deren Namen auch dem Laien bekannt sein dürften: Amati, Stradivari und Guarneri. Die Meister schufen Instrumente, von denen wenige bis auf den heutigen Tag erhalten blieben und die an Klang nicht übertroffen wurden.

In ihren Werkstätten haben sie das Ahorn- und Fichtenholz gesägt, gehobelt, geschnitzt, gebogen, geschliffen, geleimt und lackiert, und so entstanden Kunstwerke von heute unbezahlbarem Wert. Man sagt über die Violine, dass sie lebt. Im Inneren der Violine, im Resonanzkörper, befindet sich ein kleines Hölzchen, der Stimmstock. Er bestimmt den eigenen Klang eines jeden Instrumentes. Die alten italienischen Meister nannten dieses Hölzchen l'anima, was übersetzt soviel wie Seele bedeutet. Erst wenn der Geigenbauer die "Seele" an den richtigen Platz gebracht hat, beginnt die Violine zu leben.

Den vier Saiten kann der Geigenspieler nach langem Üben zauberhafte Töne und Melodien entlocken.
Im Sinfonieorchester steht die Violine an erster Stelle.
Die Bratsche ist etwas größer als die Violine und auch in der Bauweise ein wenig anders. Dadurch wird ihr Klang ernster und tiefer.

Beim Spielen wird die Violine und die Bratsche auf die linke Schulter gestützt; die rechte Hand lässt den mit Pferdehaar bespannten Bogen über die Saiten gleiten, während die Finger der linken Hand die Saiten herunterdrückt, um den frei schwingenden Teil zu verlängern oder zu verkürzen. Durch die verschiedenen Längen der Saite wird der Ton höher oder tiefer.

Das Violoncello ist über einen Meter groß und wird sitzend beim Spielen zwischen die Knie genommen. Es hat einen viel tieferen Klang als die Violine und Bratsche; es klingt wärmer und dunkler.

Das größte und am tiefsten klingende Instrument dieser Familie ist der Kontrabass, der stehend oder auf einem hohen Hocker sitzend gespielt wird.

Lehrer Violine und Viola:

Benedetta Costantini, Karin Holzinger, Wiltrud Hümmelchen, Luigi Venturini 

Lehrer Cello:

Johannes Gonser

Lehrer Kontrabass:

Tobias Bodensiek