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OB Holzwarth und OB Nopper wollen Radschnellweg Backnang-Winnenden-Waiblingen vorantreiben

Backnangs Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper und Winnendens Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth wollen in Sachen Radschnellweg Backnang-Winnenden-Waiblingen am Ball bleiben – auch wenn das Verkehrsministerium Baden-Württemberg in einer ersten Bewertungsstufe noch kein ausreichendes Potential an Radfahrern ermittelt hat. Eine wesentliche Voraussetzung für die Aufnahme in die Kategorie „Radschnellweg des vordringlichen Bedarfs“ sind mindestens 2.000 Radfahrer pro Werktag. Im Rems-Murr-Kreis wurde deswegen nur für die Routen Waiblingen-Fellbach-Stuttgart, Schmiden-Stuttgart und Geradstetten-Fellbach-Stuttgart ein vordringlicher Bedarf festgestellt. Derzeit plant das Land die drei Pilotstrecken Heidelberg-Mannheim, Heilbronn-Neckarsulm-Bad Wimpfen und Stuttgart-Esslingen-Plochingen.

Der Radschnellweg zwischen Backnang und Winnenden und in der Folge dann weiter nach Waiblingen/Fellbach könnte auf bestehenden Wegen des Landesalltagsradnetzes über Maubach und den Stiftsgrundhof, alternativ auch auf bestehenden Wirtschaftswegen entlang der neu ausgebauten B14 über Waldrems und Hertmannsweiler, geführt werden. Die beiden Städte wollen zwischenzeitlich, bis zu einer neuen Bewertung durch das Verkehrsministerium, im Rahmen ihrer Radinfrastrukturkonzepte ihre jeweiligen städtischen Bestandsradnetze aufwerten und verbessern. Mit einer dann voraussichtlich höheren Frequenz an Radfahrern wollen sie anschließend einen erneuten Versuch unternehmen, ins Radschnellwegenetz des Landes aufgenommen zu werden.

(Erstellt am 12. Juni 2019)