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Überprüfung der Messstelle in der Eugen-Adolff-Straße

Ab Mitte Juli wird die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) die Backnanger Messstelle für Stickstoffdioxid um drei Profilmesspunkte ergänzen. Wie schon in den Jahren 2016 und 2017 wird überprüft, ob die Messstelle für einen Straßenabschnitt von mindestens 100 Metern repräsentativ ist. Dies ist eine von mehreren Bedingungen, welche die Messstelle gemäß der Bundesimmissionsschutzverordnung erfüllen muss. Notwendig wird die erneute Überprüfung, da die Belastung mit Stickstoffdioxid in der Eugen-Adolff-Straße weiterhin rückläufig ist und sich entsprechend die kleinräumigen Konzentrationen entlang des Straßenabschnittes ändern können.

In den kommenden Wochen werden die zusätzlichen Profilmesspunkte installiert. Zeigen sie ähnliche Stickstoffdioxidwerte wie der bisherige Referenzmesspunkt, kann davon ausgegangen werden, dass die Messstelle weiterhin für den gesamten Straßenabschnitt repräsentativ ist. Die zusätzlichen Messpunkte können auch wertvolle Informationen darüber liefern, wie sich die Situation in der Eugen-Adolff-Straße nach der geplanten Abbruchmaßnahme ändert.

Die Messstelle wird seit dem Jahr 2016 von der LUBW betrieben und misst seitdem fallende Stickstoffdioxidwerte. Der ermittelte Messwert für das erste Halbjahr 2019 liegt laut LUBW bei 46 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³), im Jahr 2018 lag der gesetzlich relevante Jahresmittelwert bei 49 µg/m³, im Jahr 2016 noch bei 56 µg/m³.

(Erstellt am 19. Juli 2019)