Stadtrundgang

Historische Sehenswürdigkeiten in Backnang

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01 Historisches Rathaus

01 Historisches Rathaus
Am Rathaus 1
71522 Backnang
Kurzbeschreibung

Das historische Rathaus, welches das Stadtbild von Backnang prägt, ist heute noch Sitz eines Teils der Stadtverwaltung. Errichtet wurde es von 1599 bis 1601. Im Jahr 1693 zerstörte der Stadtbrand große Teile des ursprünglichen Rathauses, nur der Renaissanceunterbau aus Stein und die darunter liegenden Keller blieben erhalten. Erst in den Jahren 1716/17 konnten die Fachwerkstockwerke auf den alten Grundmauern nach Plänen des württembergischen Landbaumeisters Johann Ulrich Heim wiederaufgebaut werden.

02 Ehemaliges Stadthaus

02 Ehemaliges Stadthaus
Marktstraße 31
71522 Backnang
Kurzbeschreibung

Das ehemalige Stadthaus im Herzen der Backnanger Altstadt wurde 1625 für den Vogt Jacob Bestlein erbaut. Nach dem Stadtbrand von 1693 wieder aufgebaut, war es zunächst weiter der Amtssitz des Vogts, ehe es im 19. Jahrhundert als Oberamtsgebäude und von 1877 bis 1921 als Postamt genutzt wurde. Danach diente es als Gebäude der Stadtverwaltung (Stadthaus). Seit 2006 ist es in Privatbesitz und beherbergt unter dem Namen „Alte Vogtei“ ein aufwendig saniertes Hotel.

03 Marktplatz

03 Marktplatz
Kurzbeschreibung

Der Marktplatz wurde schon in früheren Zeiten für Wochen- und Jahrmärkte genutzt. Er war zudem der zentrale Versammlungsort der Bürger mit Wachthäuschen, Driller und Pranger. Von 1876 bis 1878 wurde er komplett neugestaltet. Heute finden auf dem Marktplatz Veranstaltungen wie das classic-opern-air oder das Straßenfest statt.

04 Marktbrunnen

04 Marktbrunnen
Kurzbeschreibung

Der Marktbrunnen ist der letzte der drei historischen Brunnen im Umfeld des Rathauses. Er wurde im Jahre 1912 vom Verschönerungsverein als Zierbrunnen ausgestaltet und zeigt eine von Bildhauer Emil Kiemlen geschaffene Figur eines Wassermanns mit Ammonit.

05 Ehemaliges Schulhaus

05 Ehemaliges Schulhaus
Ölberg 10
71522 Backnang
Kurzbeschreibung

Zu den markanten Fachwerkbauten der Stadt zählt auch das ehemalige Schulhaus, in dem lange Zeit sowohl Lateinschule als auch Elementarschule untergebracht waren. Von 1946 bis 1981 wurde es dann von der Volkshochschule genutzt. Heute befindet sich darin eine städtische Kindertagesstätte.

06 Turmschulhaus

06 Turmschulhaus
Petrus-Jacobi-Weg 1
71522 Backnang
Kurzbeschreibung

An Stelle des ehemaligen Kirchenschiffs der Michaelskirche, das im Jahr 1693 beim Stadtbrand zerstört wurde und zunächst als Ruine liegen blieb, wurde 1816/17 das sogenannte Turmschulhaus in Fachwerkbauweise an den Stadtturm angebaut. Bis ins Jahr 1992 nutzte man das Gebäude als Schulhaus. Heute befindet sich darin die Galerie der Stadt Backnang.

07 Stadtturm

07 Stadtturm
Petrus-Jacobi-Weg 3
71522 Backnang
Kurzbeschreibung

Nachdem die Michaelskirche im Zuge der Reformation ihre Funktion verlor, ließ man 1614 nach Plänen des württembergischen Landesbaumeisters Heinrich Schickhardt den ehemaligen Kirchturm um mehrere Fachwerkstöcke erhöhen. So entstand der Stadtturm, das 45 Meter hohe Wahrzeichen der Stadt. Beim Stadtbrand von 1693 zerstörte das Feuer die hölzernen Fachwerkstöcke, die anschließend wieder aufgebaut wurden. Im unteren Teil des Stadtturms befindet sich heute noch der frühgotische Chor der ehemaligen Michaelskirche mit seinem polygonalen Grundriss, dem neunteiligen Gewölbe und reichhaltigen Kapitellen. Das historisch bedeutsame Bauwerk wurde von 2000 bis 2004 aufwendig saniert und ist heute Teil der Galerie der Stadt Backnang.

08 Bandhaus

08 Bandhaus
Petrus-Jacobi-Weg 7
71522 Backnang
Kurzbeschreibung

Der Name Bandhaus rührt daher, dass der Keller des Gebäudes schon vom Augustiner-Chorherrenstift im Mittelalter als Weinlager genutzt wurde und um die Weinfässer „Bänder“ gebunden waren. 1583 wurde auf diesen Kellerräumen ein Kornkasten errichtet. Auch das Bandhaus fiel dem Stadtbrand zum Opfer, wurde anschließend wieder aufgebaut und weiterhin zur Lagerung von Getreide genutzt. 1837 erwarb die Stadt das Gebäude und nutzte es nach einem Umbau als Schulhaus. Heute befinden sich im Bandhaus die Jugendmusik- und Kunstschule Backnang sowie das Bandhaus Theater und Professor Pröpstls Puppentheater.

09 Stiftskirche St. Pancratius

09 Stiftskirche St. Pancratius
Stiftshof 7
71522 Backnang
Kurzbeschreibung

Die Stiftskirche ist seit der Reformation Hauptkirche der evangelischen Kirchengemeinde. Das ursprüngliche Gebäude war seit 1116 Bestandteil eines Augustiner-Chorherrenstifts, das von den Markgrafen von Baden eingerichtet wurde. Sterbliche Überreste von Mitgliedern der badischen Markgrafenfamilie befinden sich heute noch in der Krypta der Stiftskirche. Um 1500 erhielt die Kirche einen spätgotischen Anbau, in dem auch eine erste Orgel untergebracht war. Beim Stadtbrand von 1693 wurde das Kirchenschiff derart in Mitleidenschaft gezogen, dass es komplett neu errichtet werden musste. Dadurch entstand das heutige Aussehen der Stiftskirche.

10 Freithof

10 Freithof
Kurzbeschreibung

Der hinter der Stiftskirche gelegene Freithof war vor der Einrichtung des Augustiner-Chorherrenstifts im frühen 12. Jahrhundert der städtische Friedhof. Sein Name rührt vermutlich aber daher, dass der gesamte Bereich später zum Stift gehörte und damit abgabenfrei war.

11 Stiftsbrunnen

11 Stiftsbrunnen
Kurzbeschreibung

Das Brunnenbecken des ehemaligen Stiftsbrunnens, dessen ursprünglicher Standort unbekannt ist, stammt aus dem Jahr 1713. Auf dem Relief sind folgende Details zu sehen: Das württembergische Wappen mit den Initialen des Herzogs Eberhard Ludwig sowie Darstellungen der drei Tugenden Caritas (Liebe), Justitia (Gerechtigkeit) und Sapientia (Weisheit).

12 Evangelisches Dekanat

12 Evangelisches Dekanat
Stiftshof 9
71522 Backnang
Kurzbeschreibung

Zur Zeit des Augustiner-Chorherrenstifts stand in diesem Teil des Klosterareals das Refektorium (Speisesaal) der Chorherren. Nach dem Stadtbrand von 1693 wurde stattdessen das heute noch vorhandene evangelische Dekanatsgebäude erbaut.

13 Ehemaliges herzogliches Schloss

13 Ehemaliges herzogliches Schloss
Stiftshof 11
71522 Backnang
Kurzbeschreibung

Von 1606 bis 1627/28 wurde nach den Plä­nen des württembergischen Landesbaumeisters Hein­rich Schick­hardt ein Schloss in Backnang er­rich­tet. Ursprünglich zweiflüglig geplant, konnte aufgrund des Dreißigjährigen Krieges nur ein Flügel erbaut werden, der auch nur im Rohbau fertig war. Nach dem Stadtbrand von 1693, bei dem das geplante Schloss stark be­schä­digt wurde, verwendete man das Gebäude als Fruchtkasten. Zwischen 1875 und 1877 wurde es für Kanzleien des Oberamtes ausgebaut. Heu­te befindet sich darin das Amts­ge­richt.

14 Ehemalige herzogliche Küche

14 Ehemalige herzogliche Küche
Stiftshof 15
71522 Backnang
Kurzbeschreibung

Die ehemalige herzogliche Küche wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Seit dem 19. Jahrhundert erfolgte die Nutzung als Bezirks- beziehungsweise Amtsgerichtsgefängnis. 1982 kam es zu einem grundlegenden Umbau und zur anschließenden Nutzung durch das Finanzamt. Heute ist es ein Dienstgebäude der Stadtverwaltung Backnang.

15 Ehemalige Stiftsverwaltung

15 Ehemalige Stiftsverwaltung
Stiftshof 20
71522 Backnang
Kurzbeschreibung

Das Gebäude mit seinem markanten Durchgang ist bereits im späten 16. Jahrhundert aktenkundig. Es diente zu der Zeit unter anderem als Wohnung der württembergischen Fürsten bei ihren Jagdaufenthalten in Backnang. Nach dem Stadtbrand von 1693 wurde es wieder aufgebaut und lange Zeit von der Stiftsverwaltung genutzt. Nach deren Aufhebung im Jahr 1806 zog das Kameralamt (späteres Finanzamt) ein. Heute dient das sogenannte „Torbogengebäude“ als Dienstgebäude der Stadtverwaltung.

16 Helferhaus

16 Helferhaus
Petrus-Jacobi-Weg 5
71522 Backnang
Kurzbeschreibung

Das Helferhaus war früher das Wohnhaus des zweiten Stadtpfarrers. Heute ist es Sitz des Heimat- und Kunstvereins, der es für Vorträge und Ausstellungen nutzt. Außerdem zeigt das städtische Graphik-Kabinett in dem Gebäude wechselnde Ausstellungen mit Exponaten aus der Ernst-Riecker-Stiftung (Schwerpunkt altdeutsche und niederländische Druckgraphik des 16. Jahrhunderts).

17 Schillerplatz

17 Schillerplatz
Kurzbeschreibung

Anlässlich der Feiern zum 100. Todestag von Friedrich Schiller im Jahr 1905 wurde der ehemalige Viehmarkt zum Schillerplatz umgebaut und mit einem Denkmal des berühmten Dichters versehen. Dieses wurde im Jahr 1989 durch eine im 19. Jahrhundert geschaffene Büste von Bildhauer Johann Heinrich von Dannecker ersetzt. Im Schillerplatz zu sehen sind außerdem die 1987 entstandene Steinskulptur „La Distance“ von Reiner Anwander sowie geschnitzte Holzwappen, die 1993 als Geschenk der südungarischen Partnerstadt Bácsalmás aufgestellt wurden.

18 Ehemaliges Bahnhofhotel

18 Ehemaliges Bahnhofhotel
Bahnhofstraße 7
71522 Backnang
Kurzbeschreibung

Die Ursprünge des ehemaligen Bahnhofhotels liegen in einem um 1830 erbauten Gartenhaus mit Kegelbahn, das 1883/84 zu einem neuen Gaststättengebäude mit Saalanbau erweitert wurde (sogenannte Wilhelmshöhe). 1900/01 wurde es durch das nach Plänen von Philipp Jakob Manz erbaute Bahnhofhotel ersetzt. 1922/23 erfolgte der Anbau eines großen Saales, der durch Lederfabrikant Fritz Schweizer finanziert wurde. Seit dem Umbau und der Erweiterung 1986/87 ist das ehemalige Bahnhofhotel das Backnanger Bürgerhaus, die wichtigste Veranstaltungsstätte der Stadt.

19 Zentral-Schulhaus

19 Zentral-Schulhaus
Bahnhofstraße 3
71522 Backnang
Kurzbeschreibung

Das sogenannte Zentral-Schulhaus wurde 1891 als Knabenvolksschule und ein Erweiterungsbau 1914 als Mädchenvolksschule eröffnet. Die schulische Nutzung des Gebäudes hat sich erhalten: Heute befinden sich darin eine Grundschule (Schillerschule) und eine Förderschule (Pestalozzischule).

20 Kirche St. Johannes

20 Kirche St. Johannes
Obere Bahnhofstraße 22
71522 Backnang
Kurzbeschreibung

Die Sankt-Johannes-Kirche ist die Hauptkirche der katholischen Kirchengemeinde in Backnang. Nachdem die Stadt lange Zeit hauptsächlich evangelisch geprägt war, hatte die Zahl der Katholiken Ende des 19. Jahrhunderts eine solche Größe erreicht, dass der Bau eines eigenen Gotteshauses notwendig wurde. Die Kirche wurde 1893/94 im Stil der Neogotik erbaut und hat seither mehrere Innenrenovierungen erlebt. Im Jahr 1988 konnte eine neue Orgel eingeweiht werden.