Veranstaltungskalender
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Im Jahr 2026 präsentiert das Graphik-Kabinett zwei Ausstellungen, die den tiefgreifenden kulturellen und räumlichen Wandel durch die Industrialisierung beleuchten. Unter Dampf! zeigt, wie die Erfindung der Dampfmaschine im 18. Jahrhundert Landschaften und Mobilität grundlegend veränderte. Druckgraphiken aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert dokumentieren eindrucksvoll den Einfluss technischer Innovationen auf Wahrnehmung und Bildwelten.
Kaum zu glauben, dass es Linolschnitte sind. Philipp Hennevogl (*1968) hat die Technik seiner Linoldrucke so verfeinert, dass er fast alles damit machen kann. Dabei entstehen Bilder, die weit über das hinausgehen, was man von diesem Medium erwartet, und die einen letztlich auch das Technische vergessen lassen, weil sie einfach nur eindringliche Bilder sind: Seine Motive sind häufig Wiesenstücke, Pflanzen, städtische Räume – oft nicht deren Schokoladenseiten, sondern auch Unkraut und Graffitty. Daneben Industrieanlagen, aber auch Stilleben oder mal eine zerbrochene Radkappe. Schönheit oder Trash – solche Wertungen heben sich in diesen Bildern auf. Dann gibt es noch die abstrakten „Bausteindrucke“ mit optical-artigen Mustern. Hennevogls Suche nach im Hochdruck gerade noch Machbaren findet immer wieder neue Wege.
Kaum zu glauben, dass es Linolschnitte sind. Philipp Hennevogl (*1968) hat die Technik seiner Linoldrucke so verfeinert, dass er fast alles damit machen kann. Dabei entstehen Bilder, die weit über das hinausgehen, was man von diesem Medium erwartet, und die einen letztlich auch das Technische vergessen lassen, weil sie einfach nur eindringliche Bilder sind: Seine Motive sind häufig Wiesenstücke, Pflanzen, städtische Räume – oft nicht deren Schokoladenseiten, sondern auch Unkraut und Graffitty. Daneben Industrieanlagen, aber auch Stilleben oder mal eine zerbrochene Radkappe. Schönheit oder Trash – solche Wertungen heben sich in diesen Bildern auf. Dann gibt es noch die abstrakten „Bausteindrucke“ mit optical-artigen Mustern. Hennevogls Suche nach im Hochdruck gerade noch Machbaren findet immer wieder neue Wege.
Zum europäische QuiP-Day (Quilting in Public – Quilten in der Öffentlichkeit) stellt "Quilt im Tal", die Patchworkgruppe der VHS Backnang, ihre kunstvoll gearbeiteten Stücke vor und gibt Einblicke in die Technik des Quiltens. Mit Mitmachangebot für Jung und Alt.
Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich.
11 eindrucksvolle Bilder aus dem bekannten Bilderbuch "Backana" von Hellmut G. Bomm zeigen besondere Epochen der fast 1000-jährigen Backnanger Stadtgeschichte und werden mit Erzählfiguren von Dorothea Schuster und Dorothee Scheffel in Szene gesetzt.
Die Ausstellung lässt unsere Stadtgeschichte lebendig werden und ist geeignet für Groß und Klein.
Die Vernissage findet am 21.06.2026 nach dem Gottesdienst um 11.15 Uhr statt.
Öffnungszeiten während des Straßenfestes sind von 10.00 - 18.00 Uhr, ansonsten von 14.00-17.00 Uhr bzw. nach den Gottesdiensten oder nach Anmeldung unter 07191-321810.
Der Eintritt ist in der Regel frei. Für Spenden sind wir dankbar.
Kunst macht dann am meisten Spaß, wenn man sie selber macht. Die Galerie der Stadt Backnang bietet altersgerechte Workshops zu jeder Ausstellung an. Bei einer Führung durch die Galerie betrachten wir ausgewählte Kunstwerke und sprechen darüber. Anschließend setzen wir die gewonnenen Eindrücke unter Anleitung einer erfahrenen Kunstpädagogin in der Jugendkunstschule oder in der neuen Druckwerkstatt um.
Kosten: 15 € incl. Material (max. 10 Teilnehmer/innen)
Leitung: Barbara Kastin
Im Jahr 2026 präsentiert das Graphik-Kabinett zwei Ausstellungen, die den tiefgreifenden kulturellen und räumlichen Wandel durch die Industrialisierung beleuchten. Zu neuen Ufern veranschaulicht, wie Künstler auf diese Umbrüche mit neuen Motiven und erweiterten Perspektiven reagierten. Druckgraphiken aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert dokumentieren eindrucksvoll den Einfluss technischer Innovationen auf Wahrnehmung und Bildwelten.
Kunst macht dann am meisten Spaß, wenn man sie selber macht. Die Galerie der Stadt Backnang bietet altersgerechte Workshops zu jeder Ausstellung an. Bei einer Führung durch die Galerie betrachten wir ausgewählte Kunstwerke und sprechen darüber. Anschließend setzen wir die gewonnenen Eindrücke unter Anleitung einer erfahrenen Kunstpädagogin in der Jugendkunstschule oder in der neuen Druckwerkstatt um.
Kosten: 15 € incl. Material (max. 10 Teilnehmer/innen)
Leitung: Barbara Kastin
Skulpturen, Fotoarbeiten, , Siebdrucke, Cyanotypien, spielerische Collagen und Graphit-Frottagen
Die heute in Berlin lebende Bildhauerin Vanessa Henn (*1970) hat in Stuttgart und in Edinburgh studiert und ist in der Region keine Unbekannte, vor allem durch ihre Projekte im öffentlichen Raum und ihre oft auch humorvollen Geländerskulpturen, die allein durch ihre designgeschichtlichen Assoziationen immer etwas Nahbares transportieren. Sie hat aber ein weitaus vielfältigeres Oevre vorzuweisen: Da gibt es, für die Wand oder auf dem Boden stehend, klare Strukturen aufweisende, nicht immer ganz abstrakte, aber immer originelle Skulpturen, die auf markante Materialkombinationen setzen: aus Stahl, Eisen, Beton, Stein, Porzellan, Kunststoff und Holz. Aber auch im Zweidimensionalen ist sie souverän unterwegs: Fotoarbeiten, Siebdrucke, Cyanotypien, spielerische Collagen bis hin zu Graphit-Frottagen zeigen immer wieder neue Aspekte ihrer Kunst.
Skulpturen, Fotoarbeiten, Siebdrucke, Cyanotypien, spielerische Collagen und Graphit-Frottagen
Die heute in Berlin lebende Bildhauerin Vanessa Henn (*1970) hat in Stuttgart und in Edinburgh studiert und ist in der Region keine Unbekannte, vor allem durch ihre Projekte im öffentlichen Raum und ihre oft auch humorvollen Geländerskulpturen, die allein durch ihre designgeschichtlichen Assoziationen immer etwas Nahbares transportieren. Sie hat aber ein weitaus vielfältigeres Oevre vorzuweisen: Da gibt es, für die Wand oder auf dem Boden stehend, klare Strukturen aufweisende, nicht immer ganz abstrakte, aber immer originelle Skulpturen, die auf markante Materialkombinationen setzen: aus Stahl, Eisen, Beton, Stein, Porzellan, Kunststoff und Holz. Aber auch im Zweidimensionalen ist sie souverän unterwegs: Fotoarbeiten, Siebdrucke, Cyanotypien, spielerische Collagen bis hin zu Graphit-Frottagen zeigen immer wieder neue Aspekte ihrer Kunst.
Die Faszination Roms ist unwiderstehlich - seit Jahrhunderten zieht die "Ewige Stadt" Menschen aus aller Welt in ihren Bann. Maler, Schriftsteller, Architekten, Pilger, Gelehrte und Teilnehmer der "Grand Tour" reisten an den Tiber, um Inspiration und neue Impulse zu finden. Künstlern diente die Stadt als offenes Atelier und inspirierte sie zu Ruinenansichten, Veduten und künstlerischen Experimenten. Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem Stuttgarter Hofbaumeister Johann Michael Knapp (1791 - 1861). Zeichnungen aus seinem künstlerischen Nachlass im Stadtarchiv Backnang dokumentieren seine zwischen 1818 und 1840 gefertigten römischen Studien, Entwürfe und Projekte, darunter die "Casa Tarpea" auf dem Kapitol. Die Ausstellung verdeutlicht, wie Rom als Sehnsuchtsort die Wahrnehmung von Generationen von Künstlern nachhaltig beeinflusste.
Die Faszination Roms ist unwiderstehlich - seit Jahrhunderten zieht die "Ewige Stadt" Menschen aus aller Welt in ihren Bann. Maler, Schriftsteller, Architekten, Pilger, Gelehrte und Teilnehmer der "Grand Tour" reisten an den Tiber, um Inspiration und neue Impulse zu finden. Künstlern diente die Stadt als offenes Atelier und inspirierte sie zu Ruinenansichten, Veduten und künstlerischen Experimenten. Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem Stuttgarter Hofbaumeister Johann Michael Knapp (1791 - 1861). Zeichnungen aus seinem künstlerischen Nachlass im Stadtarchiv Backnang dokumentieren seine zwischen 1818 und 1840 gefertigten römischen Studien, Entwürfe und Projekte, darunter die "Casa Tarpea" auf dem Kapitol. Die Ausstellung verdeutlicht, wie Rom als Sehnsuchtsort die Wahrnehmung von Generationen von Künstlern nachhaltig beeinflusste.
Zeichnungen, Rauminstallationen
Das primäre künstlerische Medium von Pauline Kraneis (*1970) ist die Zeichnung. Zeichnung kann bedeuten: Auf Papier, aber auch auf dem Boden, auf der Wand, im Raum, die Illusion des Raums aufnehmend und verändernd. Der Raum ist für die Arbeit von Pauline Kraneis mindestens so bedeutsam wie die Fläche das Papiers, auf dem eine Zeichnung entsteht. Gegenstand ihrer Zeichnungen kann alles sein, was die Welt ist und sich ihrer feinen Beobachtung als subjektiv bildwürdig erweist: Ausschnitte beobachteter Wirklichkeit, Muster, Formen, Zeichen. Eine gezeichnete Collage aus Versatzstücken von Wirklichkeit kann sich dabei im Spannungsfeld zwischen den Dimensionen auch zur Rauminstallation entwickeln, wobei Weglassen, Antäuschen, Raumgreifen und Ausformulieren sich stets in einem dynamischen Wechselspiel befinden.
Zeichnungen, Rauminstallationen
Das primäre künstlerische Medium von Pauline Kraneis (*1970) ist die Zeichnung. Zeichnung kann bedeuten: Auf Papier, aber auch auf dem Boden, auf der Wand, im Raum, die Illusion des Raums aufnehmend und verändernd. Der Raum ist für die Arbeit von Pauline Kraneis mindestens so bedeutsam wie die Fläche das Papiers, auf dem eine Zeichnung entsteht. Gegenstand ihrer Zeichnungen kann alles sein, was die Welt ist und sich ihrer feinen Beobachtung als subjektiv bildwürdig erweist: Ausschnitte beobachteter Wirklichkeit, Muster, Formen, Zeichen. Eine gezeichnete Collage aus Versatzstücken von Wirklichkeit kann sich dabei im Spannungsfeld zwischen den Dimensionen auch zur Rauminstallation entwickeln, wobei Weglassen, Antäuschen, Raumgreifen und Ausformulieren sich stets in einem dynamischen Wechselspiel befinden.